Warten ist auch eine Entscheidung


Diese Woche im Fokus:

  • Recht haben oder reich werden: Warum der perfekte Einstiegszeitpunkt oft mehr kostet, als er bringt.
  • Am 2. September machen wir es konkret: Ein kostenfreies Webinar für alle, die ihre Finanzen endlich strukturiert angehen wollen.
  • Wie ich selbst an Geld rangehe: Mein Video-Podcast mit der Liechtensteinischen Landesbank übers Anfangen und warum Ordnung vor Rendite kommt.

🧠 Recht haben oder reich werden

«Ich hab's ja gesagt.» Diesen Satz hörst du an jedem Tisch, an dem über Geld gesprochen wird. Meistens von jemandem, der seit Jahren auf den grossen Crash wartet. Und irgendwann hat er recht. Der Markt fällt. Nur hat die Person in der Zwischenzeit ein Problem: Sie war nie investiert.

Genau hier steckt der Denkfehler. Die Börse belohnt nicht das Rechthaben, sondern das langfristige Dabeibleiben.

Denn auch das Warten auf den «richtigen Moment» bleibt nicht ohne Folgen. Bei angenommenen 5% Rendite pro Jahr wären aus CHF 50'000 in zehn Jahren rund CHF 81'000 geworden. Garantiert sind die 5% nicht. Die Rechnung zeigt aber, was beim Warten gerne vergessen geht: Wer jahrelang auf den perfekten Einstieg wartet, gibt seinem Geld gar nicht erst die Chance, für ihn zu arbeiten.

Das Tückische daran: Warten fühlt sich nicht wie eine Entscheidung an. Es passiert ja nichts. Und genau deshalb lässt es sich erstaunlich lange durchhalten.

Du brauchst nicht den perfekten Zeitpunkt. Du brauchst einen Weg, der dich handeln lässt.


📅 Am 2. September machen wir es konkret

Und genau darum geht es am Mittwoch, 2. September, um 19:00. In einem kostenfreien Webinar schauen wir uns die Entscheidungen an, die bei vielen jahrelang liegen bleiben. Das Geld auf dem Konto, das «demnächst» investiert werden soll. Die Vorsorge, die du längst prüfen wolltest. Ein Depot, das irgendwie entstanden ist, aber keinem klaren Plan folgt.

Vor allem geht es um die Frage: Was gehst du zuerst an?

Wenn du deine Finanzen endlich strukturiert angehen willst, blockier dir den Abend.


🎙️ Wie ich selbst an Geld rangehe

Vor kurzem hat mich willbe, die Anlage-App der Liechtensteinischen Landesbank, zu einem Video-Podcast eingeladen. Herausgekommen ist keine Finanzvorlesung, sondern ein ziemlich bodenständiges Gespräch darüber, wie man mit seinen Finanzen überhaupt anfängt.

Wir reden darüber, wie ich selbst ans Thema Geld rangehe, was ich jemandem mit null Vorwissen mitgeben würde, und warum aus meiner Sicht am Anfang nicht der perfekte ETF steht, sondern Ordnung.

Wenn du mich sonst nur aus dem Wealth Letter kennst, lernst du mich dort von einer etwas anderen Seite kennen.

Findest du Spotify & Co. oder hier das Video:

Vorschau: Nächste Woche zeige ich dir zwei Entscheidungen, die erstaunlich oft jahrelang liegen bleiben, und warum das später teuer werden kann. Bis nächste Woche!

​Dein Eric​

Zertifizierter Vermögensberater (IAF). Dieser Newsletter stellt keine individuelle Anlageberatung dar.

Hi! Ich bin Eric von Schwiizerfranke.

Schwiizerfranke ist mit mehr als 30'000 Lesern pro Monat einer der grössten Finanzblogs der Schweiz. Im kostenfreien Wealth-Letter bekommst du wöchentlich meine besten Tipps für dein Geld!

Read more from Hi! Ich bin Eric von Schwiizerfranke.

Ausgabe #234 Drei Dinge über Geld in drei Minuten. Diese Woche im Fokus: Guter Einkauf, falscher Zeitpunkt: warum Steuern sparen nicht reicht Die Frist nach dem Einkauf: drei Jahre ohne Kapitalbezug Nachgerechnet: PK-Einkauf mit 40 oder 58: gleicher Betrag, anderes Ergebnis 🐢 Guter Einkauf, falscher Zeitpunkt Letzte Woche habe ich dir das Thema Einkauf in die Pensionskasse versprochen. Dieser gilt oft als bester Steuertrick der Schweiz. Du zahlst CHF 20'000 ein und sparst bei 30 %...

Ausgabe #233 Drei Dinge über Geld in drei Minuten. Diese Woche im Fokus: Januar oder Dezember: Gleiche 3a, rund CHF 16'500 Unterschied. Vorsorgezahlen 2027: Neuer 3a-Betrag, neuer Dauerauftrag. Nachgerechnet: 3a-Lücke 2025: Was eine Nachzahlung steuerlich bringt. 📅 Januar oder Dezember Zwei Personen zahlen jedes Jahr CHF 7'373 in dieselbe 3a-Wertschriftenlösung ein. Ja, die Zahl ist neu. Unten mehr dazu. Gleiche Gebühren, gleiche Rendite. Nach 30 Jahren hat eine von beiden rund CHF 16'500...

Diese Woche im Fokus: 0,1% bekommen, 2% bezahlen: Was wirklich hinter der Zinsspanne steckt. Der grössere Hebel: Warum deine Geldaufteilung wichtiger ist als der letzte Zehntelprozentpunkt. Dasselbe Problem in der 3a: Wann Cash langfristig richtig teuer wird. 🏦 0,1% bekommen, 2% bezahlen Weisst du eigentlich, wie deine Bank an dir verdient? Ein grosser Teil läuft so: Du legst Geld aufs Sparkonto und bekommst dafür einen kleinen Zins. Gleichzeitig vergibt die Bank Kredite und Hypotheken und...