Diese Woche im Fokus:
🏦 0,1% bekommen, 2% bezahlenWeisst du eigentlich, wie deine Bank an dir verdient? Ein grosser Teil läuft so: Du legst Geld aufs Sparkonto und bekommst dafür einen kleinen Zins. Gleichzeitig vergibt die Bank Kredite und Hypotheken und verlangt dafür einen deutlich höheren. Die Differenz nennt man Zinsspanne. In Franken: Du legst CHF 50'000 aufs Sparkonto. Ohne Aktionszins bekommst du bei vielen Banken aktuell nur 0,05 bis 0,2%, also CHF 25 bis CHF 100 im Jahr. Für eine zehnjährige Festhypothek werden gleichzeitig rund 2% fällig. Auf CHF 50'000 Hypothek sind das etwa CHF 1'000 Zins pro Jahr. Klingt nach Abzocke. Ist es aber nicht. Diese Differenz ist kein reiner Gewinn der Bank. Sparkonto und Hypothek sind unterschiedliche Produkte: Dein Geld muss verfügbar bleiben, Kredite können ausfallen, und die Bank hat Kosten für Finanzierung, Personal und IT. Kurz: Dass die Bank an der Zinsspanne verdient, kannst du kaum beeinflussen. Aber wie lange dein Geld für 0,1% auf dem Konto liegt, schon. Meine Einschätzung: Die Bank optimiert ihre Zinsen. Du optimierst deine Geldaufteilung. Der erste Schritt: wissen, wie viel wirklich aufs Konto gehört. Mein Notgroschen-Rechner ist frisch überarbeitet. Neu berücksichtigt er, wie sicher dein Einkommen ist, ob im Haushalt ein zweites dazukommt und ob Kinder oder Angehörige von dir abhängen. Daraus entsteht eine persönliche Empfehlung statt einer Faustregel, und du siehst sofort, wie viel dir noch fehlt. Auch wenn du ihn schon kennst: lohnt sich nochmals.
📈 Der grössere HebelSortiere dein Geld nach Zeitpunkt, nicht nach Gefühl:
Die Rechnung, die den Denkfehler zeigt:
Nicht garantiert. Aber die Grössenordnung zeigt, wo der Hebel liegt. Für den Notgroschen lohnt sich ein guter Zins trotzdem. Im Vergleich filterst du neu nach Eignung: Notgroschen, mittelfristig oder langfristig. Achte auf Aktionszinsen, die nach ein paar Monaten auf einen Bruchteil fallen. Welches Konto zu welchem Topf passt:
🔍 Dasselbe Problem in der 3aViele feilschen beim Sparkonto um 0,2 Prozentpunkte. Und lassen gleichzeitig CHF 7'258 pro Jahr jahrzehntelang auf einem 3a-Konto liegen. Zum selben Minizins. Rechnung über 20 Jahre mit dem aktuellen Maximalbetrag: Auf dem 3a-Konto mit 0,5% werden daraus rund CHF 152'000. Mit 3a-Wertschriften und angenommenen 4% Nettorendite pro Jahr rund CHF 216'000. Keine Garantie, aber ein Unterschied von über CHF 60'000. Bei Geld, das typischerweise noch viele Jahre gebunden bleibt. Meine Meinung: Wer noch mehr als zehn Jahre bis zur Pension hat, sollte sich die Wertschriftenlösung gut anschauen. Anbieter wie finpension, frankly oder etwa Viac machen das mit tiefen Gebühren möglich. Keine Anlageempfehlung. Wo du 2026 am günstigsten investierst:
Du hast eine konkrete Situation mit zu viel Cash oder unsicherer Aufteilung? In der Community kannst du sie kostenfrei stellen. Vorschau: Januar oder Dezember? Wann du deine Investments machst, macht über 30 Jahre mehrere tausend Franken aus. Nächste Woche rechnen wir das gemeinsam durch. Bis nächste Woche! Zertifizierter Vermögensberater (IAF). Dieser Newsletter stellt keine individuelle Anlageberatung dar. |
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Ausgabe #234 Drei Dinge über Geld in drei Minuten. Diese Woche im Fokus: Guter Einkauf, falscher Zeitpunkt: warum Steuern sparen nicht reicht Die Frist nach dem Einkauf: drei Jahre ohne Kapitalbezug Nachgerechnet: PK-Einkauf mit 40 oder 58: gleicher Betrag, anderes Ergebnis 🐢 Guter Einkauf, falscher Zeitpunkt Letzte Woche habe ich dir das Thema Einkauf in die Pensionskasse versprochen. Dieser gilt oft als bester Steuertrick der Schweiz. Du zahlst CHF 20'000 ein und sparst bei 30 %...
Ausgabe #233 Drei Dinge über Geld in drei Minuten. Diese Woche im Fokus: Januar oder Dezember: Gleiche 3a, rund CHF 16'500 Unterschied. Vorsorgezahlen 2027: Neuer 3a-Betrag, neuer Dauerauftrag. Nachgerechnet: 3a-Lücke 2025: Was eine Nachzahlung steuerlich bringt. 📅 Januar oder Dezember Zwei Personen zahlen jedes Jahr CHF 7'373 in dieselbe 3a-Wertschriftenlösung ein. Ja, die Zahl ist neu. Unten mehr dazu. Gleiche Gebühren, gleiche Rendite. Nach 30 Jahren hat eine von beiden rund CHF 16'500...
Diese Woche im Fokus: Krankenkasse: Dein Fenster bis 30.11.: Sechs Franchisen, zwei Gewinner, und drei Hebel für deine Prämie. Die Sparplan-Gebühr, die keiner sieht: Warum gratis nicht immer gratis ist. Die wichtigste Anlagefrage zuerst: Sie kommt noch vor jeder Risikoeinschätzung. 🏥 Krankenkasse: Dein Fenster bis 30.11. Jedes Jahr dasselbe Spiel: Die neue Krankenkassenprämie kommt, man ärgert sich kurz und lässt trotzdem alles, wie es ist. Dabei lohnt sich gerade jetzt ein genauer Blick. Für...