Hallo ReaderDie meisten Menschen glauben, der Unterschied entstehe beim Investieren. Der richtige ETF. Der richtige Zeitpunkt. Der richtige Broker. Ich sehe das anders. Die grössten Beträge gehen nicht an der Börse verloren. Sie gehen bei Entscheidungen verloren, die nie getroffen wurden. Aber zuerst zwei Beispiele, damit du siehst, wovon ich rede: 💤 Das Geld, das wartetIm FinanzFahrplan können Teilnehmende ihr Depot analysieren lassen. Ich habe mir die letzten dreissig Auswertungen angeschaut. In fast jeder einzelnen taucht dieselbe Position auf: Ein grösserer Betrag auf dem Sparkonto, der «demnächst» investiert werden soll. CHF 40'000. CHF 90'000. In einem Fall waren es CHF 190'000. Das ist kein Wissensproblem Diese Menschen wissen, wie ETFs funktionieren. Sie besitzen welche. Sie haben nur nie entschieden, was mit dem Rest passiert. Und das ist nicht gratis. Bei CHF 90'000 und 1% Inflation verliert dieses Geld jedes Jahr rund CHF 900 an Kaufkraft. Still, ohne dass jemand etwas falsch macht.
🔒 Die Konten, die du später nicht mehr aufteilen kannstDie Säule 3a wird bei der Auszahlung separat besteuert, zu einem reduzierten Satz. Aber der Tarif ist progressiv: Je grösser der ausbezahlte Betrag, desto höher der Steuersatz. Wer alles auf einem Konto hat, bezieht auch alles auf einmal. Wer über die Jahre mehrere Konten aufgebaut hat, kann gestaffelt beziehen, über mehrere Steuerjahre verteilt. Bei einem Gesamtguthaben um CHF 300'000 liegt der Unterschied je nach Kanton bei mehreren tausend Franken, in einzelnen Fällen deutlich darüber. Und jetzt der Punkt: Das lässt sich nicht nachholenDu kannst mit 60 kein Konto rückwirkend splitten. Die Aufteilung entsteht über die Jahre, in denen du einzahlst. Wer mit 45 nie darüber nachgedacht hat, hat die Entscheidung getroffen, ohne sie zu treffen.
🔍 Was beide gemeinsam habenIn keinem der beiden Fälle hat jemand etwas falsch gemacht. Niemand hat auf die falsche Aktie gesetzt. Niemand hat zum falschen Zeitpunkt verkauft. Es wurde einfach nichts entschieden. Und irgendwann war das Fenster zu. Das ist der Unterschied zwischen einer schlechten Entscheidung und keiner Entscheidung: Die schlechte merkst du. Die fehlende siehst du erst im Rückspiegel. ❓ Eine Frage an dichWelche Entscheidung schiebst du gerade vor dir her? Nicht «welchen ETF soll ich kaufen». Sondern die grössere: Wo liegt Geld, für das du nie einen Plan gemacht hast? Welcher Vertrag läuft, den du seit Jahren mal prüfen wolltest? Meistens ist es nur eine. Und meistens weisst du sie sofort. Klick auf die, die am ehesten passtDu landest direkt bei etwas, das dir dabei hilft. Bis bald Zertifizierter Vermögensberater (IAF). Dieser Newsletter stellt keine individuelle Anlageberatung dar. PS: In den nächsten Wochen wird es hier intensiver. Ich nehme mir genau dieses Thema vor: Entscheidungen, die in der Schweiz Geld kosten, wenn man sie nicht trifft. Der reguläre Wealth-Letter meldet sich am 23. September zurück. PPS: Falls deine Antwort keine der vier oben ist: Schreib sie mir einfach zurück. Ein Satz reicht. Ich lese jede selbst, und die häufigsten greife ich im September auf. |
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Ausgabe #234 Drei Dinge über Geld in drei Minuten. Diese Woche im Fokus: Guter Einkauf, falscher Zeitpunkt: warum Steuern sparen nicht reicht Die Frist nach dem Einkauf: drei Jahre ohne Kapitalbezug Nachgerechnet: PK-Einkauf mit 40 oder 58: gleicher Betrag, anderes Ergebnis 🐢 Guter Einkauf, falscher Zeitpunkt Letzte Woche habe ich dir das Thema Einkauf in die Pensionskasse versprochen. Dieser gilt oft als bester Steuertrick der Schweiz. Du zahlst CHF 20'000 ein und sparst bei 30 %...
Ausgabe #233 Drei Dinge über Geld in drei Minuten. Diese Woche im Fokus: Januar oder Dezember: Gleiche 3a, rund CHF 16'500 Unterschied. Vorsorgezahlen 2027: Neuer 3a-Betrag, neuer Dauerauftrag. Nachgerechnet: 3a-Lücke 2025: Was eine Nachzahlung steuerlich bringt. 📅 Januar oder Dezember Zwei Personen zahlen jedes Jahr CHF 7'373 in dieselbe 3a-Wertschriftenlösung ein. Ja, die Zahl ist neu. Unten mehr dazu. Gleiche Gebühren, gleiche Rendite. Nach 30 Jahren hat eine von beiden rund CHF 16'500...
Diese Woche im Fokus: 0,1% bekommen, 2% bezahlen: Was wirklich hinter der Zinsspanne steckt. Der grössere Hebel: Warum deine Geldaufteilung wichtiger ist als der letzte Zehntelprozentpunkt. Dasselbe Problem in der 3a: Wann Cash langfristig richtig teuer wird. 🏦 0,1% bekommen, 2% bezahlen Weisst du eigentlich, wie deine Bank an dir verdient? Ein grosser Teil läuft so: Du legst Geld aufs Sparkonto und bekommst dafür einen kleinen Zins. Gleichzeitig vergibt die Bank Kredite und Hypotheken und...