CHF 15'000 bei Geburt = CHF 1.2 Mio. mit 65


Diese Woche im Fokus:

  • Kinderdepot: 1-Jahr-Bilanz – CHF 15'000 investiert, CHF 685 Gewinn – wird meine Tochter Millionärin?
  • Geld anlegen lassen: 4 Wege – Robo, Vermögensverwaltung, digitale Privatbank oder klassische Bank: Was passt zu wem?
  • Todesfall & Depot: Was mit deinem Vermögen passiert, wenn du stirbst – und was du jetzt regeln solltest.

🎂 Kinderdepot: 1-Jahr-Bilanz

Meine Tochter hat bald ihren ersten Geburtstag. Bei ihrer Geburt habe ich CHF 15'000 in ihr Kinderdepot investiert. Stand heute: +4.57% – das entspricht CHF 685.51 Gewinn, nach allen Gebühren. Im März waren wir kurz bei knapp CHF 16'900, dann kam die Korrektur. Gesehen habe ich den Verlauf aber erst jetzt, denn es zählt nur das langfristige Ergebnis.

Mein Plan: Bei einer Rendite von rund 7% pro Jahr – wie globale Aktienmärkte historisch im Schnitt erzielt haben – wachsen CHF 15'000 in 65 Jahren auf über CHF 1.2 Millionen. Kein Tippfehler. (Rechne selbst mit dem Sparplan-Rechner).

Was ich mir sonst noch dabei überlegt habe und welche Anbieter sich dafür eignen (übrigens auch bei Göttikindern), erfährst du alles im grossen Vergleichsbericht:


💼 Geld anlegen lassen: 4 Wege

Viele Schweizer, die nicht selbst investieren wollen, lassen ihr Geld einfach «bei der Bank» anlegen. Klingt bequem. Ist es auch – aber teuer. Eine klassische Vermögensverwaltung kostet 1–2% pro Jahr. Bei CHF 100'000 sind das bis zu CHF 2'000 jährlich, nur für Gebühren. Über 20 Jahre: CHF 40'000 weg (ohne Zinseszinseffekt – real oft deutlich mehr). Nicht durch Verluste – durch Kosten.

Es gibt vier Wege, Geld in der Schweiz anlegen zu lassen: von der Hausbank bis zum Robo-Advisor. Ich habe alle vier mit echten Zahlen verglichen – damit du siehst, was dich welche Option wirklich kostet.


🪦 Todesfall: Was passiert mit dem Depot?

Ein Thema, das fast alle verdrängen – und das trotzdem jeden betrifft. Stirbst du, wird dein Depot sofort eingefroren. Deine Erben kommen erst ans Geld, wenn ein offizieller Erbschein vorliegt – das dauert Wochen, manchmal Monate.

Bei einem ausländischen Broker wird es noch komplizierter. Formulare auf Englisch, Kommunikation mit ausländischen Behörden, Prozesse die sich über viele Monate ziehen können. Für Angehörige, die gerade trauern und kein Englisch sprechen: ein Albtraum. Bei einem Schweizer Broker läuft das alles auf Deutsch, unter FINMA-Aufsicht, in der Regel deutlich einfacher und schneller. Wer das Thema wirklich anpacken will: Ein Vorsorgeauftrag und ein Testament kosten wenig Zeit – und geben deinen Liebsten im Ernstfall Klarheit. In der Community besprechen wir genau solche Fragen – komm vorbei und stell deine Fragen.

Alle Schweizer Broker im Vergleich:

💵Deal der Woche: Du willst dein Geld anlegen lassen, ohne alles selbst zu machen? Mit dem Gutscheincode «FRANKE» erhältst du bei Alpian bis zu CHF 120 Startguthaben: CHF 55 ab einer Einzahlung von CHF 500, weitere CHF 65 wenn du ein Investitionsmandat startest.

Vorschau: Kommenden Mittwoch erfährst du hier im Wealth-Letter, welche eine Zahl du aus deinem Vorsorgeausweis kennen solltest.

Bis nächste Woche!

Dein Eric

Zertifizierter Vermögensberater (IAF). Dieser Newsletter stellt keine individuelle Anlageberatung dar.

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